Aufgabenspektrum

Das Institut für Rechtsmedizin in Essen ist für die Landgerichtsbezirke Essen und Bochum mit insgesamt ca. 2,5 Mio. Einwohnern tätig. Zudem ist das Institut für die studentische Lehre der Universitäten Essen und Bochum zuständig.

Das Aufgabenspektrum umfaßt in Lehre, Ausbildung, Forschung, Beratung und Dienstleistung:


Untersuchungen und komplexe Analyse/Begutachtung zur Aufklärung/Rekonstruktion von

  • Schädigungen, Unfällen, Gewaltdelikten gegen Leben und Gesundheit
  • Kindesmißhandlung
  • Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung einschl. sexuellem Mißbrauch von Kindern
  • Todesursachen
  • Plötzlicher Säuglingstod (SIDS)
  • Vortäuschung von Unfällen, Gesundheitsschädigungen, Gewaltdelikten,
  • Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung
  • Identität unbekannter Toter
  • Untersuchung von biologischem Material/Gewebe auf Herkunft bzw. Identität
  • Todeszeit an Leichen
  • Verletzungsalter


Untersuchungen und Begutachtung hinsichtlich

  • Beeinflussung durch Alkohol, Drogen, relevante Medikamente bei aktiver Teilnahme am Straßenverkehr
  • Mißbrauch von Betäubungsmitteln, Drogen, Medikamenten, und Alkohol
  • eingeschränkter, aufgehobener Schuldfähigkeit infolge Beeinflussung durch Alkohol, Drogen, Medikamente
  • Molekulargenetische Untersuchung von Spuren/Mikrospuren bzw. an potentiellen
    Spurenträgern auf Herkunft bzw. Identität desSpurenverursachers


Molekulargenetische Untersuchungen

 
Etablierte Untersuchungsmethoden einschl. Beweismittelsicherung körperliche Untersuchung

  • Obduktion
  • Inspektion von Ereignisorten
  • Toxikologie
  • Alkoholbegleitstoffanalytik
  • Molekulargenetische Spurenanalytik
  • Analytik zur Spurenart
  • Todeszeitbestimmung an Leichen
  • Histologie


Gegebenenfalls Einbeziehung aller Fachdisziplinen der Medizinischen Einrichtungen der Universität Duisburg-Essen

  • Mitarbeit im Kinderschutzbund Essen
  • Mitarbeit beim Antigewalttraining
  • Mitarbeit in der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen
  • Mitwirkung bei der Aus- und Weiterbildung von Polizeibeamten