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Konrad-Händel-Preis PDF Drucken

In Erfüllung der Zweckbestimmung der Konrad-Händel-Stiftung soll alljährlich der KONRAD-HÄNDEL-PREIS verliehen werden. Dies soll sich nach den Grundsätzen dieses Statuts richten.

§ 1: Konrad-Händel-Stiftungspreis für Rechtsmedizin

Der „Konrad-Händel-Stiftungspreis für Rechtsmedizin“ soll verliehen werden

•  für wissenschaftliche Leistungen, die unmittelbar der Bedeutung der Rechtsmedizin für die Rechtspflege dienen,
•  für besondere rechtsmedizinische wissenschaftliche Leistungen, die geeignet sind, die Verkehrssicherheit zu fördern oder Verkehrsunfallursachen aufzuklären.

§ 2: Gegenstand des Preises

•  Der Preis besteht in einer Geldzuwendung, die aus den Erträgen der Konrad-Händel-Stiftung finanziert wird.

•  Der Preis kann an einen oder mehrere Empfänger vergeben werden.

•  Die Höhe der Geldzuwendung hängt von den verfügbaren Mitteln und der Zahl der Empfänger ab.
•  Wird in einem Jahr kein Preis vergeben oder werden die zur Verfügung stehenden Mittel nicht verbraucht, fließen die verbleibenden Mittel dem Stiftungskapital zu.
•  Die Vergabe des Preises kann mit einer Urkunde verbunden werden.

§ 3: Vorschlagsrecht

•  Eigenbewerbung um den Preis ist nicht zulässig.
•  Jedes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin kann einen oder mehrere Kandidaten für die Preisvergabe vorschlagen. Der Vorschlag ist schriftlich ausführlich zu begründen. Die Einreichungsfrist und der Adressat des Vorschlags werden alljährlich in der Zeitschrift „Rechtsmedizin“ mitgeteilt.
•  Der Vorschlag begründet keinen Rechtsanspruch des Benannten auf den Preis. Dem Vorschlagenden und dem Vorgeschlagenen erwachsen aus dem Vorschlage keine Ansprüche gegen die Stiftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

§ 4: Person des Vorgeschlagenen

•  Der Vorgeschlagene soll die Voraussetzungen im Sinne des § 1 erfüllen. •  Die Benennung des Kandidaten ist weder an ein Mindest- oder Höchstalter noch an die Stellung oder Funktion des Betroffenen gebunden.

§ 5: Entscheidung über die Preisvergabe

•  Über die Verleihung des Preises entscheidet das Kuratorium (Vorstand und Beirat gemeinsam) der Konrad-Händel-Stiftung nach Maßgabe der Stiftungssatzung.
•  Das Kuratorium kann vor seiner Entscheidung die Stellungnahme Dritter zur Beurteilung der Preiswürdigkeit einholen.
•  Die positive Entscheidung bedarf der Zwei-Drittel-Mehrheit. Stimmenthaltung gilt als Ablehnung.
•  Die Entscheidung des Kuratoriums erfolgt nach Ablauf der Vorschlagsfrist (§ 3 Abs. 2 Satz 3).

•  Die Verständigung der Kuratoriumsmitglieder über die Preisvergabe und die Beschussfassung können im Schriftwege zu Händen des/der Vorsitzenden der Stiftung erfolgen. Er/sie setzt die übrigen Mitglieder des Kuratoriums von den Stellungnahmen und Stimmen in Kenntnis und führt erforderlichenfalls eine abschließende Entscheidung herbei.
•  Sobald Person und Zahl der Preisempfänger durch das Kuratorium bestimmt sind, setzt das Kuratorium die Höhe der dem Preisempfänger zufließenden Geldzuwendung (§ 2) fest. Absatz 5 findet auch hierauf Anwendung.

§ 6: Ablehnung eines Vorschlags

•  Wird einem Verleihungsvorschlag (§ 3) nicht stattgegeben, soll dies nur dem Vorschlagenden, nicht auch dem Vorgeschlagenen mitgeteilt werden.
•  Die Ablehnung eines Vorschlags bedarf keiner Begründung.

§ 7: Preisübergabe

Die Bekanntgabe des Preisträgers/der Preisträgerin und die Übergabe des Preises sollen in der Regel anlässlich der alljährlichen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin erfolgen. Das Kuratorium kann auch einen anderen geeigneten Anlass hierfür bestimmen.

 
 
 
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